9. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011
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Mehr Gegenwehr von der Eintracht erwartet
Hansa Wittstock bezwingt den Tabellendritten aus Friesack unerwartet deutlich mit 4:0
FK Hansa Wittstock - SG Eintracht Friesack 4:0
| FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Felix Strothenk, Jochen Meier (Silvio Braun), Oliver Drott (Marcel Bock), Stefan Wolter, Oliver Gießel, Hannes Holtmann, Mathias Dannehl, Peter Techen, Christian Bauch (Nico Grahlmann) |
| SG Eintracht Friesack: Brüggemann, Flohr, Müller, Heckert, R. Meinicke, M. Meinicke (Gutsche), Nolle, Wörl (Budig), Wohlgetan, Thiemann, Bernhardt (Scheibler) |
| Tore: 1:0 Oliver Drott (14.); 2:0 Oliver Gießel (16.); 3:0 Oliver Gießel (61.); 4:0 Oliver Gießel (76.) |
| Schiedsrichter: Danilo Fischbach (Schwante) |
Mit einer klaren 0:4 (0:2)-Niederlage kehrten die Landesklasse-Fußballer von Eintracht Friesack am Sonnabend vom Spitzenspiel aus Wittstock zurück. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen“, ärgerte sich Marc Flohr, Spielertrainer der Gäste. „Wir wollten tief und eng an den Leuten stehen“, legte er nach. Doch im ersten Abschnitt fand seine Elf kein Mittel gegen die quirlige Wittstocker Offensivreihe.Allen voran Oliver Gießel und Stefan Wolter waren von den Gästen kaum zu stellen. Das erste Achtungszeichen gab Gießel in der zweiten Minute. Der anschließende Eckball landete bei Jochen Meier, der ebenfalls scheiterte. Den Lohn für das Anrennen holten sich die Dossestädter in der 14. Minute ab, als Wolter nach einem Einwurf drei Gegenspieler stehen ließ und uneigennützig auf Oliver Drott querlegte. „Der traf mit einem Sonntagsschuss genau in den Winkel“, schwärmte Wittstocks Co-Trainer Thomas Engel.Der Jubel war noch nicht ganz verklungen, da lag der Ball wieder im Eintracht-Tor. Gießel setzte seinen Gegenspieler unter Druck, erzwang den Fehler und traf – 2:0 (16.). Das erste Lebenszeichen der Gäste gab es in der 30. Minute, als ein Distanzschuss an der Latte landete. Fast im Gegenzug hätte Gießel (32.) das 3:0 markiert. Er scheiterte, wie auch Matthias Dannehl (34.) an Eintracht-Schlussmann Christian Brüggmann.Nach dem Wechsel übernahm der Gast die Initiative. „Das waren wieder unsere berüchtigten zehn Minuten“, so Engel, der in dieser Phase die besseren Chancen bei Friesack sah. Doch weder Nils Thiemann noch Roberto Meinecke schafften es, Wittstocks Torwart Kevin Apitz zu überwinden. Auf der anderen Seite waren Wolter und Gießel kaum zu stellen. Nach einem Doppelpass legte Wolter für Gießel quer, der ohne Probleme zum 3:0 (61.) traf. In der 76. Minute war Wittstocks Torjäger Gießel erneut zur Stelle, als die Gäste eine Flanke von Dannehl verpassten, und traf zum 4:0-Endstand. Engel zeigte sich zufrieden. Bis auf die zehn Minuten nach der Pause. „Da haben wir uns zu viele Abspiel- und Konzentrationsfehler erlaubt.“ Mario Warminski |
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Die Fußballer von Hansa Wittstock blieben ihrer Tradition treu, mit einem Sieg ging es am Sonnabend zum alljährlichen Sportlerball. Gegen den Tabellendritten aus Friesack dominierten die Wittstocker von der ersten Minute und siegten unerwartet hoch mit 4:0. „Wir hatten mit mehr Gegenwehr gerechnet. Friesack agierte sehr berechenbar, alles ging über Torjäger Meinecke“, sagte Hansa-Co-Trainer Thomas Engel. Durch den Dreier bleiben die Wittstocker in der Nähe der Tabellenspitze. Die Wittstocker legte gleich druckvoll los. Schon in Minute zwei musste der Gästetorwart gegen Oliver Gießel sein Können zeigen. Die anschließende Ecke köpfte Jochen Meier knapp über das Tor. Und Hansa setzte nach, ließ den Gast nicht zu Entfaltung kommen. Wittstock überbrückte mit schnellen Kombinationen das Mittelfeld, vorn sorgten Gießel und Stefan Wolter für Gefahr. Doch das 1:0 erzielte Oliver Drott mit einem Sonntagsschuss (14.) nach Pass von Wolter. Nur wenig später vertändelte der Gästelibero den Ball und Gießel traf zum 2:0 (16.). Die Friesacker versuchten es nur mit langen Bällen über Torjäger Matthias Meinecke, der wurde aber von Drott aus dem Spiel genommen. „Der Torjäger hatte keinen Stich“, freute sich Engel. Dagegen erspielte sich Hansa immer wieder gute Chancen. In der 30. Minute krachte ein Schuss an den Pfosten, dann vergaben Gießel (32.) und auch Dannehl (33.) klare Möglichkeiten. Nach dem Wechsel leistete sich Hansa einige Unkonzentriertheiten, die Gäste hatten so zwei gute Gelegenheiten. Doch dann fand Hansa ins Spiel zurück. Wolter setzte Gießel in Szene und der traf zum 3:0 (61.). Die Partie war entschieden, die Moral der Gäste gebrochen. Die Wittstocker drängten, hatten beste Chancen, trafen aber nur noch durch Gießel (76.) zum 4:0-Endstand. „Wir hätten höher gewinnen können, sind aber mit dem 4:0 sehr zufrieden“, sagte Engel. (rom) |
SV Rot-Weiß Gülitz - Löwenberger SV 2:2
| SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock |
| Tore: 0:1 (20.); 0:2 (Foulelfmeter, 45.); 1:2 Patrick Gruel (61.); 2:2 Andy Wolgast (76.) |
| Schiedsrichter: Sebastian Groth (Grabow) |
Am 9. Spieltag der Fußball-Landesklasse West trennten sich Rot-Weiß Gülitz und der Löwenberger SV 2:2 (0:2). Für die beiden Kontrahenten aus dem unteren Teil der Tabelle war es unterm Strich eine verdiente Punkteteilung. Keiner hatte einen Sieg verdient. Beide Teams waren anfangs auf Ordnung und Kontrolle bedacht. Die Gülitzer besaßen durch Andreas Hop-pe, der ein gelungenes Debüt in der Startelf feierte, bereits in der 2. Minute die erste gute Tormöglichkeit, welche jedoch der Löwenberger Keeper entschärfte. Die Partie neutralisierte sich etwas. Nach einer guten Viertelstunde gewannen die Löwenberger etwas die Oberhand, doch in der 25. Minute hätte Marvin Guthke, nach einer guten Kombination über Marcel Teske, Rot-Weiß in Front bringen können. Doch er schaffte es nicht, den Ball aus 13 Metern ins Tor zu befördern. Sieben Minuten später machten die Gäste es besser und schlossen einen gelungenen Spielzug mit dem Führungstreffer ab. Mit der Führung im Rücken spielten die Löwenberger besser. Wobei sie durch die zurückhaltende Spielweise der Gülitzer stark gemacht wurden. Als alle mit dem Pfiff zur Halbzeit rechnete, zeigte der Schiri zur Verwunderung vieler auf den Punkt. Nach einem langen Abschlag hatte der Unparteiische Nico Krüger seinen Gegenspieler im Luftkampf foulen gesehen. Torwart Mario Bock hatte keine Abwehrchance. Die Gäste gingen mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Nach dem Wiederanpfiff der Partie zeigten sich die Gülitzer wacher und agiler. Endlich kamen sie in die Zweikämpfe. In der ersten Viertelstunde passierte aber nur wenig. In der 61. Minute setzte sich dann Andreas Hoppe gekonnt durch, passte uneigennützig auf Gruel und der verkürzte eiskalt auf 1:2. Nun hatten die Gastgeber Oberwasser und spielten wie ausgewechselt. Während die ersten beiden Chancen zum Ausgleich noch vergeben wurden, staubte Andy Wolgast in der 76. Minute, nach einem Standard, aus kurzer Distanz zum 2:2 ab. Beide Mannschaften versuchten in den letzten Minuten den Siegtreffer zu erzielen. Während Gruel und Wolgast auf Seiten der Gülitzer zweimal knapp das Ziel verfehlten, vereitelten Bock und der Pfosten den Siegtreffer der Löwen. th |
FSV Germendorf - SV Falkensee-Finkenkrug II 1:1
| Tore: 1:0 Maik Dittmar (45.); 1:1 Philipp-Morris Güttner (62.) |
| Schiedsrichter: Henri Heese (Wustermark) |
Zum zweiten Mal musste der eigentlich schon in den sportlichen Ruhestand gegangene Fußballtorwart Dirk Lutz bei den Landesklasse-Kickern vom SV Falkensee-Finkenkrug II aushelfen, weil es bei den FF-Keepern eine Verletzungsmisere gibt. Sowohl Stefan Demuth in der Brandenburgliga-Elf als auch Stefan Franke bei FF II sind derzeit nicht einsatzfähig. Umso musste der ehemalige Oberligatorwart wieder ran. Zwar kassierte Dirk Lutz beim 1:1 (0:1) im Auswärtsspiel beim FSV Germendorf wie schon vor einigen Wochen beim 2:1-Sieg über den VfL Nauen wieder einen Gegentreffer. Aber die „Zweite“ aus Falkensee blieb beim Aufsteiger im Kreis Oberhavel erneut unbezwungen. Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein schlechtes Spiel der Falkenseer Brandenburgliga-Reserve, die aufgrund vieler Ausfälle mit einer Notelf angetreten war. Nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte war sogar noch mehr als der eine Punkt für die Gäste drin. Letztlich hatte das Spiel aber keinen Sieger verdient.Keeper Dirk Lutz zeigte in der 19. Minute bei einem Freistoß der Germendorfer vom Strafraumeck, dass auf ihn immer noch Verlass ist. Zehn Minuten später musste er zwar hinter sich greifen, aber das Tor der Gastgeber zählte wegen Abseits nicht. Auch bei einem gefährlichen Konter der Germendorfer in der 38. Minute war Dirk Lutz auf der Hut. Versuche auf der anderen Seite durch Morris Güttner und Marcel Kaatz brachten nichts ein.Unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Maik Dittmar zum 1:0 für Germendorf. Nach dem Wechsel verstärkten die Falkenseer ihre Bemühungen um ein Tor. In der 61. Minute klatschte ein abgefälschter Fernschuss von Robin Ludwig an den Pfosten. Nur eine Minute später hatte dann Morris Güttner aus elf Metern keine Probleme, die gute Vorarbeit von Roland Voigt zum Ausgleich zu verwerten.In der Folge gab es weiter ein verteiltes Spiel. FF-Keeper Dirk Lutz ließ sich aber ebenso wie sein Gegenüber nicht mehr überwinden. Die Falkenseer können mit dem Auswärtspunkt gut leben. (sf) |
SV 90 Fehrbellin - VfL Nauen 0:5
SV 90 Fehrbellin: Henrik Pöhls, Jürgen Haase, Heiko Schönknecht, Marco Vetter, Dennis Kasiske, Ronald Schubert, Martin Herrmann, Enrico Pfefferle, Carlo Kassanke (46. Toni Rösner), Enrico Pöhls (66. Henrik Müller), Nico Nimz (77. Marcus Krahl)
VfL Nauen: Rene Oschmann, Dennis Schmidt, Peter Schäfer, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Mathias Krone (79. Michael Bol), Malte Seegebarth, Marvin Zeller, Kevin Oellermann, Lars Halt (61. Christian Zantow), Ronny Burkhardt
Tore: 0:1 Lars Halt (31.); 0:2 Marvin Zeller (49.); 0:3 Tim Hoffmann (60.); 0:4 Marvin Zeller (76.); 0:5 Christian Zantow (87.) Schiedsrichter: Felix Peisler (Brandenburg) Zuschauer: 80 Gelbe Karte: Martin Herrmann (56.) / Ronny Burkhardt (51.), Tim Hoffmann (6.) (56.) Rote Karte: - / Kevin Oellermann (58.) Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtete Trainer Wladimir Siverin vom VfL Nauen am Sonnabend nach dem Landesklassespiel beim SV 90 Fehrbellin den 5:0 (1:0)-Sieg seiner Mannschaft. Lachend deshalb, weil die Nauener auch ohne den gesperrten Kapitän und Spielmacher Jan Schönnebeck beim recht harmlosen Schlusslicht einen deutlichen Auswärtserfolg eingefahren haben. Weinend, weil es erneut eine Rote Karte für einen VfL-Kicker gab und damit ein weiterer wichtiger Akteur demnächst gesperrt ausfällt.Neuzugang Kevin Oellermann, der vor der Saison von Forst Borgsdorf (Landesklasse Nord) zu den Nauenern gekommen war, erwischte es diesmal. Für sein Revanchefoul in der 58. Minute an einem Fehrbelliner erhielt er den vertretbaren Platzverweis. Die Nauener Verantwortlichen hielten den roten Karton für Oellermann aber für unverhältnismäßig, weil nur kurz vorher ein Akteur der Gastgeber bei einem viel brutaleren Foul an Tim Hoffmann nicht mal die gelbe Karte gesehen hatte.Auf den Spielverlauf hatte der Platzverweis für Oellermann aus Nauener Sicht glücklicherweise keinen Einfluss. Im Gegenteil. Die Gäste beherrschten das Geschehen gegen die schwachen Fehrbelliner fast nach Belieben. Selbst in Unterzahl markierten die VfL-Kicker noch drei Tore. Aber da stand es durch Treffer von Lars Halt (31.) und Marvin Zeller (49.) schon 2:0. Das 3:0 in der 60. Minute von Tim Hoffmann nach Vorarbeit von Lars Halt war dann die Spielentscheidung. Zeller mit seinem zweiten Treffer in der 76. Minute und der für Halt eingewechselte Christian Zantow (87.) erhöhten noch auf den deutlichen 5:0-Endstand. (vm/rom) Wer dachte, es geht nicht schlimmer, wurde am Sonnabend auf dem Fehrbelliner Sportplatz eines besseren belehrt. Niederlagen waren die Fehrbelliner Fußballer gewohnt, aber sie hatten wenigstens immer zeitweise mit den Gegner mitgehalten, sich selbst Chancen herausgespielt, auch wenn diese nur sehr selten genutzt wurden. Doch gegen Nauen blieben die Rhinstädter über 90 Minuten ohne eine Chance, ja ohne eine nur annähernd gefährlich wirkende Kombination. Selbst als Nauen nach 60 Minuten in Unterzahl spielte, blieb Fehrbellin harmlos. Im Gegenteil, Nauen traf noch dreimal zum 0:5-Endstand.Von der ersten Minute an wurde Fehrbellin in die Defensive gedrängt. Nauen dominierte, ohne zu überzeugen, aber dies reicht, um sich Chancen zu erspielen. Mehrmals hatten die Fehrbelliner Glück, dass Nauen aus guten Positionen nicht traf. Nach 30 Minuten wurden die Gäste nervöser, die Aktionen ungenauer. Fehrbellin schien sich zu befreien, aber da gab es den obligatorischen Abwehrpatzer und es hieß 0:1 (34.). Danach waren die Fehrbelliner komplett von der Rolle. Der Ball wurde meist sinnlos nach vorn geschlagen, es gab keine geordnete Aktion mehr.Auch die Hoffnung der Fans, dass sich nach der Pause das Spiel der Gastgeber verbessern würde, wurde enttäuscht. Zudem gelang den Nauener schnell das 0:2 (49.). Die Gäste blieben klar überlegen, hatte die Partie im Griff. Beim Heimteam kam kurz Hoffnung auf, als ein Nauener (62.) nach einem harten Foul, sofort die rote Karte sah. Doch ehe sich Fehrbellin versah, sorgten die Gäste mit dem 0:3 (64.) für die Entscheidung. Fehrbellin hatte nun zwar mehr Ballbesitz, doch gefährlich wurden nur die Gäste. So erhöhten sie in der 80. und 88. Minute auf 0:5. Nach dieser enttäuschenden Heimleistung war selbst Fehrbellins langjähriger Betreuer Norbert Zarte sprachlos. (rom)
Pritzwalker HFV 03 - SSV Einheit Perleberg 1:1
Pritzwalker HFV 03: Kevin Torster, Tobias Haack (86. Tony Kipper), Erik Meschter, Christian Zielasko, Silvio Münch, Luis Fernando de Moraes, Daniel Stendel, Robert Vogt, Daniel Muniz dos Santos, Norman Rohde, Christian Obst (71. Ronny Wölfel) SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Matthias Steffen, Ronny Kabel, Tino Huneck, Denny Feilke (75. Julian Wachhals), Norman Will, William Richart (55. Björn Bauersfeld), Martin Behrend (68. David Baruth), Christian Becken, Patrick Mostaller, Sebastian Holtz Tore: 1:0 Robert Vogt (28.); 1:1 Patrick Mostaller (35.) Schiedsrichter: Tobias Starost (Plattenburg) Vor dem Spiel wäre Perlebergs Trainer Andreas Holz froh über einen Punkt im Landesklasse-Derby beim Pritzwalker FHV gewesen. „Am Ende wäre ein Sieg aufgrund der besseren Chancen verdient gewesen“, war sich Holz sicher. Gerade in der zweiten Halbzeit verpassten es seine Akteure den Ball im Tor von Kevin Torster unterzubringen. „Patrick Mostaller hätte das Spiel entscheiden müssen. Nach einer Kombination über Norman Will und Björn Bauersfeld verzog er aus fünf Metern.“ Genauso wenig Erfolg hatte Bauersfeld, der nach einem indirekten Freistoß den Ball an die Latte hämmerte. Zudem „wurde uns ein klares Tor von Björn Bauersfeld nicht gegeben“, ärgerte sich Holz, denn „Mostaller war im Abseits. Aber er ging raus und nicht zum Ball.“Spielerisch sah der Perleberger Coach Vorteile bei der Heimelf. „Wir haben aber taktisch clever gespielt“, lobte er seine Männer, die im ersten Abschnitt Glück hatten, als Normen Rohde nach einem Pass von Luis nur den Pfosten traf (8.). Kurz darauf drang Sebastian Stendel in den Strafraum ein, scheiterte aber ebenfalls. Die Perleberger lauerten auf Konter, So auch in der 24. Minute, als Mostaller auf Torster zulief. Der ehemalige Perleberger Keeper parierte aber. Pritzwalk drängte auf die Führung. Den Lohn gab es in der 28. Minute, als Silvio Münch einen Ball aus dem Halbfeld in den Strafraum brachte. Perlebergs Abwehr klärte den Ball genau vor die Füße von Robert Vogt. Dieser wuchtete das Leder in den Winkel: 1:0. Wenig später scheiterte der agile Rohde an Einheit-Keeper Gordon Sohns. Perleberg lauerte auf Konter und brachte einen vor der Pause gekonnt durch. Will eroberte den Ball, entwischte seinem Gegenspieler und legte für Mostaller auf, der zum 1:1 (35.) traf. Die letzte Möglichkeit vor der Pause hatte Münch, der Sohns aus der zweiten Reihe zu einer Glanztat zwang. Nach dem Seitenwechsel drückte Pritzwalk. Die besseren Chancen hatte Perleberg (70. Will, 81. Mostaller, 82. Becken/Bauersfeld). Bauersfeld brachte das Leder für die Kreisstädter sogar im FHV-Gehäuse unter, doch Schiri Tobias Starost (Uenze) hatte eine Abseitssituation gesehen (73.). Mario Warminski
Brandenburger SC Süd 05 II - TSV Chemie Premnitz 1:2
Brandenburger SC Süd 05 II: Matthias Hintze TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Marian Krause, Sascha Weser, Daniel Huxdorf, Daniel Schönfeldt (89. Marco Neudorf), Björn Stuhlmacher, Konstantin Gäde (78. Michael Buddeweg), Guido Block, Marcus Rummel (60. Michelle Schröder), Christian Freidank Tore: 0:1 Konstantin Gäde (31.); 1:1 Christopher Bonk (49.); 1:2 Michelle Schröder (75.) Schiedsrichter: Steffen Dannenberg (Falkensee) Zuschauer: 108 Gelb/Rote Karte: - / Daniel Huxdorf (54.)
Derbysieg in Brandenburg ! Mit einem verdienten 1:2 Erfolg gegen die Oberligareserve vom BSC Süd 05 Brandenburg verteidigten die Premnitzer Chemiker die Tabellenführung in der Landesklasse West. Um es vorweg zunehmen, es wurde das erwartet hart umkämpfte Derby im Seelenbinderstadion.Die Platzherren , die mit dem bisherigen Saisonverlauf überhaupt nicht zufrieden sind, begannen sehr engagiert. Erst nach gut 20 Minuten fanden die Gäste besser in die Partie und kamen auch zu ersten Möglichkeiten. So klatschte ein Schuß vom wieder stark spielenden Stuhlmacher an den Pfosten. Süd Torwart Hintze hätte hier keine Chance gehabt. Mitte der ersten Halbzeit bestimmten die Premnitzer dann das Geschehen und ging nach 31. min. durch eine Bogenlampe von Gäde in Führung. Süd 05 II spielte bis dahin zwar gefällig mit, konnte aber aus seinen zwei, drei Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Nach der Pause sollte die Partie an Brisanz zulegen. Seinen Anteil hatte der mehr und mehr von der Linie abkommende Schiedsrichter. Fehlentscheidungen auf beiden Seiten taten nicht gerade zur Beruhigung des brisanten Spiels bei. Praktisch aus dem Nichts das 1:1. Ein Freistoß von Päch blieb in der Premnitzer Hintermannschaft hängen. Nur den Ball bekamen die Gäste nicht aus der Gefahrenzone und Bonk staubte zum 1:1 Ausgleich ab. Premnitz brauchte eine Zeit um sich vom Gegentor zu erholen. Nachdem Huxdorff mit Gelb Rot vom Platz musste , dachten viele der gut 100 Besucher das nun der Gastgeber die besseren Karten hat.Doch plötzlich fing sich Premnitz wieder und bestimmte nun wieder das Spiel. Mit Schröder kam bei den Premnitzern für den gut spielenden aber ausgelaugten Rummel viel Belebung ins Spiel. Chemie Premnitz drückte auch in Unterzahl auf das zweite Tor. Das gelang dem TSV dann in der 75. min. Block schickte Freidank auf die Reise , in der Mitte lauerte Schröder und hatte nach guten Zuspiel von Freidank kein Mühe zu vollenden.Brandenburg warf nun noch einmal alles nach vorn um zumindest noch zum Ausgleich zu kommen. Am Ende überstand die Mannschaft von Trainer Mario Rotter die Schlußoffensive schadlos und verließ den Rasen am Ende als Sieger.Schon am kommenden Samstag steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm. Dann empfängt der TSV um 14.00 Uhr den Pritzwalker FHV. Peter Kaiser
SV Kloster Lehnin - FSV Veritas Wittenberge/Breese 1:1
FSV Veritas Wittenberge/Breese: Sebastian Gückel, Christian Münster, Norman Hurlbrink, Andre Bürgel, Sebastian Fechner, Steffen Stolz, Robin Haase (Kevin Lechleitner) Tore: 0:1 Norman Hurlbrink (5.); 1:1 (55.) Schiedsrichter: Clemens von Blanckenburg (Potsdam) Mit einem 1:1 Untenschieden kehren die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Bresse aus Lehnin Heim.Veritas reiste mit großen Personalproblemen an. Sogar Trainer Krause stand als Spieler auf dem Spielberichtsbogen.Bei strahlendem Sonnenschein erwischten die Gäste einen Traumstart. Hurlbrink zog in der fünften Minuten einen Freistoss frech auf den kurzen Pfosten und der Ball schlug, zur Überraschung aller, direkt im Kasten zur umjubelten Führung ein.Lehnin versuchte sofort zu antworten, doch wurden die Angriffbemühungen der Gastgeber meist schon im Keim erstickt. Veritas machte es besser und tauchte immer wieder gefährlich vor dem gegenerischen Tor auf. Besonders Fechner, Stolz und Bürgel verstanden es nicht beste Chancen, zum Ausbau der Führung zu nutzen. Glück hatte Veritas nach einem Eckstoss. Bürgle klärte auf der Linie für den bereits geschlagenen Marx. Wenngleich der Aktion ein klares Foulspiel voraus ging.So ging es mit einem knappen Vorsprung in die Pause.In der Halbzeit kam dann Gückel für den rotgefährdeten Münster.Mit dem Wiederanpfiff war die Ordnung im Veritasspiel verloren und Lehnin drängte mit aller Macht auf den Ausgleich. Diese Bemühungen trugen in der 55. Minute Früchte. Per Kopf kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Veritas steckte diesen Rückschlag gut weg und bekam in der Folgezeit wieder mehr Ordnung in das eigene Spiel. Jetzt entwickelte sich ein offener Schalgabtausch mit Chancen auf beiden Seiten.Fechner, Stolz, 2 mal Haase und der eingewechselte Lechleitner hatten sehr gute Chancen, um die eigenen Farben erneut in Front zu bringen. Auf der anderen Seite hielt Marx hervorragend und verhinderte so mehr als einmal einen Rückstand. In der hektischen Schlussphase musste dann Trainer Krause selbst die Schuhe schnüren und machte immer noch eine sehr gut Figur auf dem Platz.Letzendlich blieb es beim 1:1 in einem Spiel, dass Veritas bereits vor der Pause für sich hätte entscheiden müssen.
Im Landesklasse-Duell der alten Rivalen holte sich Veritas Wittenberge/Breese beim SV Kloster Lehnin ein 1:1 (0:1). Stark ersatzgeschwächt, Trainer Christian Krause musste in der Schlussphase der Partie die Töppen schnüren, erwischte Veritas einen optimalen Start. Norman Hurlbrink setzte in der 5. Minute einen Freistoß in die Maschen der Klosterbrüder und die Prignitzer verteidigten den Vorsprung 50 Minuten lang. Dabei hatten sie sogar beste Chancen zu erhöhen. Doch Fechner, Stolz und Bürgel trafen nicht. Glück hatte Veritas nach einer Ecke, als Bürgel für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie klärte. Im zweiten Durchgang spielte Veritas nicht mehr so diszipliniert und erhielt dafür zehn Minuten nach dem Wiederanpfif mit dem per Kopf erzielten Ausgleich die Quittung. Da im weiteren Spielverlauf weder Fechner noch Stolz, Haase (2) oder Lechleitner ihre guten Chancen nutzten, blieb es beim Remis. (sp)
SV Eiche 05 Weisen - SV Empor Schenkenberg 0:3
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Michael Klahs, Benjamin Schulz, Christopher Arich, Jan Müller, Toni Schneider, Christian Hoppe, Danny Menke (46. Matthias Kardel), Patrick Dieckhoff, Patrick Jendretzke (70. Gordon Palmer), Gordon Amling (58. Stephan Hoffmann) SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer, Christian Poppe (84. Denny Klopsch), Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf (75. Pascal Schuder), Jan Kaiser, Randy Regber, Jano Mebes Tore: 0:1 Danny Noak (6.); 0:2 Christian Pietzsch (38.); 0:3 Jano Mebes (48.) Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk) Eine geschlossene, spielerisch ausgeglichene Leistung führte zum wichtigen Auswärtssieg.Der SV Empor Schenkenberg war am Samstag beim SV Eiche Weisen zu Gast. Alle wussten worum es in diesem Spiel ging. So kam es schon in der 6. Minute das Danny Noak zur 0:1 Führung traf. Auf dieser Leistung baute die gesamte Mannschaft auf. In der 38. Minute konnte Christian Pietzsch mit einem schönen Kopfball die Führung zum 0:2 Halbzeitstand ausbauen. Beide Mannschaften lieferten ein gutes Spiel ab aber Schenkenberg war überlegen. Nach der Pause war es Jano Mebes dem in der 48. Minute der 0:3 Siegtreffer gelang. Danach war die Partie entschieden auch weil unsere Männer sich nicht auf diesem Ergebnis ausruhten sondern über die gesamte Spielzeit eine souveräne Leistung abforderten. Fazit: Mittlerweile auf dem Tabellenplatz 6 angekommen sind wir alle sehr zufrieden aber sollten dies nicht überbewerten. Ein paar sehr starke Gegner kommen jetzt auf uns zu und es war wichtig die Punkte gegen vermeintlich schwächerer Gegner zu machen.
Die Negativserie des SV Eiche 05 Weisen in der Fußball-Landesklasse West nahm auch am 9. Spieltag kein Ende. Nach 90 Minuten musste sich das Team dem SV Empor Schenkenberg mit 0:3 (0:2) geschlagen geben und verbleibt damit auf dem vorletzten Tabellenplatz. "Das war mit Abstand das schlechteste Spiel der Saison, was wir hier abgeliefert haben", war Eiche-Trainer Ronald Hohn, der auf Kutowoj, Kühn und Muhs verzichten musste, nach Spielschluss bedient. Der Siegeswille der Eichen wurde schon in der zweiten Minute empfindlich gestört. Der Gast zog einfach mal aufs Tor, doch der Schuss landete am Pfosten. Die Eiche-Abwehr um Torwart Wild bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Denny Noak bestrafte diese Lässigkeit mit der Führung für Schenkenberg. Die erste Chance für Eiche hatte Jendretzke, dessen Schuss aus der zweiten Reihe das Tor verfehlte (10.). Der Gast war weiter die spielerisch bessere Mannschaft und kam im weiteren Verlauf immer wieder gefährlich vor das Tor der Eichen. Mehrfach hatte Weisen Glück. So rettete der Pfosten oder war Torwart Wild bei einigen gefährlichen Situationen zur Stelle.Chancen für die Heimelf durch Hoppe (26.) und Müller blieben ohne Erfolg. In der 38. Minute kam der Schenkenberger Christian Pieksch nach einem Eckball vor Wild an den Ball und köpfte zur 0:2-Führung ein. Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Schenkenberg drängte Weisen immer wieder in die eigene Hälfte. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff bestrafte Jano Mebes, der sich über die linke Seite durchgesetzt hatte, die Abwehrschwächen der Gastgeber und schob per Außenrist zum 0:3 ein. Eiche war danach das Bemühen nicht abzusprechen, doch fast jeder Versuch eines geordneten Spielaufbaus endete beim Gegner. In der 60. Minute verpasste Hoppe per Kopf das Tor, Jendretzkes Schuss (62.) landete im Niemandsland. Die Gäst e bestimmten weiter das Spiel und hatten durch Regber, Noak, Windauer, Kaiser und Poppe weitere gute Tormöglichkeiten. Am Ende waren die maßlos enttäuschenden Gastgeber mit der 0:3-Niederlage noch gut bedient. zern
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